A Woman's Mess

Autorenhomepage von Caroline Richter

7 Monate gelasert – ein Fazit

Vor 7 Monaten habe ich mich unter das Lasermesser gelegt und meine Kurzsichtigkeit (li -3.75 und re -4.5) sowie Hornhautverkrümmung in Istanbul korrigieren lassen. Ich denke, es wird Zeit für Feedback. Meinen ausführlichen Reisebericht vom April könnt ihr hier nachlesen.

Kurz gesagt: Es geht mir blendend. Nach wie vor kann ich alles klar sehen. Die ersten paar Wochen nach der OP musste ich regelmäßig Augentropfen anwenden und vor allem in den ersten 1-2 Monaten hatte ich doch ganz schön mit trockenen Augen zu tun. Ohne Tropfen bin ich nicht aus dem Haus, denn da konnte ich blinzeln, wie ich wollte, es gab einfach keine Flüssigkeit in meinem Auge. Das ist aber inzwischen wie vergessen. Wenn ich mal außergewöhnlich wenig geschlafen habe, sind meine Augen früh noch dankbar für ein paar Tropfen, aber ansonsten brauche ich sie nie.

Wie angekündigt gab es in den ersten Monaten auch Momente, wo die Ferne plötzlich ein bisschen verschwommen wurde, aber darum habe ich mir nie Sorgen gemacht und meine Sicht hat sich meist schneller wieder normalisiert, als ich wahrgenommen habe. Ich habe keine Probleme mit Nachtblindheit oder Lichtempfindlichkeit. Nur beim Zwiebeln schneiden bin ich inzwischen sehr empfindlich geworden – schade, vorher war ich immer der designated onion cutter.

Was wirklich am merkwürdigsten war, war wie mein Gehirn auf die Veränderung reagiert hat, wenn ich nachts aufs Klo gegangen bin. Klar, früher, als Klar-Sehen noch eine aktive Entscheidung war, bin ich nachts immer halbblind durch die Wohnung gestolpert. Plötzlich hab ich aber alles klar gesehen – für mein Gehirn das Zeichen: „Aha, wir sind jetzt also wach! Der Tag geht los!“ Ich lag in den ersten zwei Wochen nicht nur einmal seit 5 Uhr wach im Bett, weil mein Kopf nicht verstehen wollte, dass wir noch schlafen wollen, obwohl wir klar sehen können.

Und zugegeben, manchmal hab ich einen Moment, in dem ich es komisch finde, dass ich etwas an meinem Körper derart verändert habe. Aber dann denke ich an meine Haare oder meine Kupferkette und mir wird klar, dass fast jeder seinen Körper im Laufe seines Lebens aktiv verändert und das inzwischen einfach dazu gehört. Außerdem überwiegen die Vorteile extrem und ich würde es nie wieder rückgängig machen!

 

Durch Dankbarkeit zu mehr Zufriedenheit – Das 6-Minuten-Tagebuch

Auch wenn man es mir vielleicht nicht persönlich angemerkt hat, war ich vor einem Jahr ziemlich unzufrieden mit meinem Leben. Ich war gelangweilt und gleichzeitig nicht motiviert, ich hatte keinen Spaß und hatte vor allem immer das Gefühl, im Alltag zu ertrinken und für nichts Schönes mehr Zeit zu haben. Dann habe ich ein Geschenk bekommen, dass wortwörtlich mein Leben verändert hat: Das 6-Minuten-Tagebuch von Dominik Spenst.

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Praxistest: Menstruationstassen

(c) iStock/Gregory Lee

Menstruationstassen haben sich inzwischen ihren festen Platz in den Drogerien erkämpft, doch für viele sind sie dennoch Neuland. Wie funktioniert die Handhabung, wie praktikabel sind sie, was spricht für, was gegen sie?

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Braucht die Welt wirklich noch Autoren?

Wann immer ich mit den Nachrichten konfrontiert bin, überkommt mich eine Traurigkeit, weil mir nichts einfällt, was ich als Einzelperson tun kann, um die Welt besser zu machen. Als ich vor 4 Jahren in New Orleans war und dort von den immer noch katastrophalen Zuständen der schwarzen Vorstadt nach dem Sturm Kathrina erfuhr, brachte das meine Entscheidung, mein Leben dem Schreiben zu widmen, ganz schön ins Wanken. Braucht die Welt wirklich noch Autoren? Braucht es nicht mehr Menschen, die einfach anpacken, Dinge bauen, sich durch Bürokratie wälzen oder sich im Rechtssystem auskennen? Wer braucht ein Buch über eine Young Adult Lovestory, wenn er gerade sein Haus, oder schlimmer seine Familie, verloren hat?

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Praxistest: Livia gegen Menstruationsbeschwerden

Wer mich kennt, weiß, dass Regelschmerzen zu meinen big bad problems gehören und ich mich jeden Monat gerne wenigstens zwei Tage mit viel Nutella im Bett verkrieche(n möchte). Als ich das CrowdFounding-Video von Livia gesehen habe, war meine Neugierde dementsprechend SOFORT geweckt. Deswegen und weil es verdammt witzig ist, hab ich es noch mal rausgesucht:

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Flog eine Blindschleiche nach Istanbul …

… und kam als Adler zurück! Vor fast genau einer Woche bin ich zusammen mit meiner Mama nach Istanbul geflogen, um mir die Augen lasern zu lassen. Wieder Zuhause gibt’s jetzt den Erfahrungsbericht 🙂

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Ein Appell an das Vertrauen

(c) Sarah Insel

Heute möchte ich gerne über ein Thema schreiben, die mich vor allem in der letzten Zeit viel beschäftigt hat. Es geht um eigene Unsicherheiten und was passiert, wenn man diese in seine Beziehung trägt.

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Das Märchen von der Prinzessin und der Kupferkette

ACHTUNG: Wem das zu viele Informationen über den Uterus sind, wartet mit jeglichem weiteren Geschlechtsverkehr bitte, bis seine Eltern ihn nicht mehr aus dem Spieleparadies abholen müssen.

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5 Minuten lachen – mein erster Auftritt als Stand-Up Comedian

Foto aus der 1. ReiheGestern ist es wirklich passiert: Ich habe mein Debut auf einer Stand-Up Comedy Bühne gegeben! Ein paar Wochen lang habe ich mir verschiedene Open-Mic-Bühnen in Berlin angesehen, mir ein Programm zurecht gelegt und mich angemeldet.

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Vorstellungsrunde

Hallo an alle!

Hallo, ich bin Cosmo!Es ist noch etwas über ein Jahr her, als in meiner Bio noch stand: Ich träume davon, einen Hund zu adoptieren. Und letzten März war es dann schließlich soweit: Cosmo kam in unsere Wohnung und wurde Teil unserer Familie <3

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