Mein Weg zum Reiki

Mich in der Kunst des Reiki ausbilden zu lassen, war eine recht spontane Entscheidung gewesen. Davor hatte ich noch nie von Reiki gehört, nur von energetischem Heilen, aber das Thema faszinierte mich sehr. Doch welche Reise mich dabei erwartete, das hatte ich mir nicht vorstellen können.

Wie alles begann

Meinen ersten “bewussten” Kontakt zu meinem Unterbewusstsein hatte ich mit 23 Jahren. Ich war gerade von meiner ersten Backpacking-Tour zurückgekehrt, komplett ahnungslos, was ich als nächstes tun sollte. Also ging ich zur einer Heilpraktikerin, die eine Übung mit mir machte, bei der mir mein Unterbewusstsein mitteilte, nach Berlin zu gehen. Das hat mein Leben komplett verändert – es war die richtige Entscheidung gewesen.

In Berlin adoptierte ich meinen Hund, Cosmo. Er war gerade einmal 6 Monate bei uns, als er der Hundesitterin im Grunewald entlief und für 2 Nächte nicht auftauchte. Die Suche brachte keine Erfolge, deswegen wandte ich mich an eine Hundekommunikatorin – nur wenige Stunden später waren wir wieder vereint.

Ein paar Jahre später arbeitete ich in einer kleinen Firma, bei der ich die Assistentin der Chefin war. Wir verstanden uns gut und plauderten auch viel privat und eines Tages erzählte sie mir, dass sie am Wochenende an einem Heilevent teilgenommen hätte. Dort hätte sie gelernt, sich in einen solchen meditativen Zustand zu versetzen, dass sie fühlen konnte, wo andere in ihrem Körper Blockaden hatten. Wow, dachte ich damals, ich wünschte, sowas könnte ich auch lernen!

Die Entscheidung

2018 haben mein Freund und ich unsere Wohnung und unsere Jobs gekündigt, um durch Europa zu reisen. Er mit dem Rad und ich mit einem umgebauten Bus. Wir wollten raus aus der Großstadt, raus aus dem Hamsterrad und erkunden, was uns berührt, um unser Leben dann darauf auszurichten.

Während ich auf dieser Reise in mich hineinhörte, was ich in diesem Leben unbedingt noch tun und lernen wollte, stellte ich fest: Das will ich auch lernen. Energetisches Heilen!

Also googelte ich nach Energetischer Heilarbeit und stieß auf Reiki. Innerhalb von wenigen Tagen war ich Feuer & Flamme und suchte nach Möglichkeiten, mich einweihen zu lassen. Da wir in Deutschland aber nicht mehr krankenversichert waren,  musste es irgendwo in Europa sein und in einer Sprache, die ich verstand.

Ich kontaktierte 3 Lehrer: Einen in Griechenland, eine in Italien und die, die mir am sympathischsten war, in Barcelona. Letztere antwortete mir sofort, sie hätte in ihrem Kurs noch einen Platz frei, aber er würde in 4 Tagen stattfinden und wir waren 1400km von Barcelona entfernt – für unseren alten Bus eine Mördertour! Doch mein Bauchgefühl sagte: “ICH WILL!”, also fuhren wir los.

Als ich meine Meisterin Arvick Baghramian das erste Mal sah, öffnete sie lächelnd die Arme und sagte: “Caroline. Finally!”

Ich war Zuhause.

Reiki – Was ist das?

Reiki leitet sich aus dem Japanischen von „Rei“ und „Ki“ ab und wird als „universelle Lebensernergie“ übersetzt. Damit ist die Energie gemeint, die uns alle

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Reiki

Ein Raum zum Heilen nach japanischer Tradition Als ich Reiki kennenlernte, war es, als würde etwas tief in mir berührt, gepackt und nach außen geholt.

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Wie viele Grade gibt es?

Um Reiki anwenden zu können, muss man von einer Meister*in eingeweiht werden. Je nach Richtung gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, wie viele Grade, also Level, es gibt. Das klassische Verständnis spricht von 3 Graden: Der 1. befähigt zur Selbstbehandlung, der 2. zur Fernbehandlung, der 3. ist der Meistergrad.

Manchmal wird der 3. noch in den Meister- und Lehrergrad unterschieden. Andere Systeme verwenden bis zu 16 Grade.

Welchen Grad habe ich?

Ich bin in den 2. Reiki-Grad eingeweiht. Das bedeutet, dass ich sowohl vor Ort, als auch über die Entfernung Reiki geben kann.

Was spüre ich, wenn ich Reiki gebe

Wenn ich jemanden mit den Händen berühre, kribbelt es in meinen Fingern – ich spüre, wie die Energie fließt. Es reicht, wenn ich jemandem die Hand kurz auf die Schulter lege, manchmal reicht es sogar, wenn meine Hand nur in die Nähe einer Person kommt.

Aber erst wenn ich eine Person mit Intention (und Erlaubnis!) berühre, bekomme ich auch einen Einblick in ihre Gedanken und Emotionen. Du musst mir vorher nicht groß erzählen, was in deinem Leben gerade los ist – was in deinem Inneren “abgeht”, das spüre ich auch so. Welche Konflikte sind, welche Ängste, welche Hoffnungen?

Dadurch kommen wir ziemlich schnell an den Kern der Dinge, was durch Gespräche vielleicht viele Sitzungen brauchen würde.

Manchmal zieht und zwickt es mich auch, ich höre etwas oder habe ein Kratzen im Hals, oft wird mir kalt, seltener auch warm – das ist für jede Praktizierende* individuell, genau wie für jede Kund*in. Reiki ist für mich eine ganzkörperliche Erfahrung, weswegen ich meine Arbeit umso mehr liebe!

Höre mehr im Podcast

Im Podcast SPEKTRUM von Aivin Bleich erzähle ich noch mehr darüber, wie mich mein Leben zum Reiki geführt hat. Wie hat sich meine Einweihung angefühlt und was hat sich seitdem verändert?

Das erfährst du hier!

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